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Monat: Januar 2016

Du bist hier: Startseite » Archive für Januar 2016

Seelenfutter: Strozzapreti mit roten Linsen und Tomatensauce

Die Koenigin der Kochrezepte ist die Phantasie

Wenns drunter und drüber geht. Wenn das Schicksal richtig gemein zu mir ist. Wenn ich die Welt nicht verstehe. Dann hilft essen (manchmal). Einkaufszettl Nudeln (im besten Fall von La Vialla z.B. Pici oder Strozzapreti) etwas Olivenöl, Ingwer, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt

pia 20. Januar 2016 Seelenfutter Weiterlesen

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lets_walk_in_beauty

"Da bin ich in Berlin auf einer Fortbildung... " d "Da bin ich in Berlin auf einer Fortbildung... "
dieser Satz aus der Nachricht einer Freundin hallt nach.

Ich mag Berlin. Ich mag Reisen. Diese Selbstverständlichkeit mit der sie das schreibt, mag ich auch.

Mir fällt das Lied "Ich hab noch einen Koffer in Berlin..." ein. 

Mir wird  klar, dass ich keine Ahnung habe, ob das jemals wieder funktioniert für mich.
Dramatischer formuliert, ob ich jemals wieder nach Berlin komme. Und es geht um Berlin und zugleich gar nicht um Berlin. 

Weil - Bis dato ziemlich genau - Ein Jahr ohne Reisen... 

... Konzerte, 5RythmenWorkshops, Geburtstagsfeiern, Veranstaltungen, genussvolle lange Autofahrten mit offenen Fenster, spontane Restaurantbesuche und einiges mehr.

Aber zurück:

Alleine der Gedanke an eine Reise in eine Stadt. Ein Supergau für meine Ohren, deren Geräuschempfindichkeit sich in den letzten Monaten nicht wirklich weiter gebessert hat. 

Dieser Gedanke, dass das alles vielleicht für immer nur mehr eine schöne Erinnerung ist, fährt mir grad ziemlich in die Glieder. 

Zugleich ist da trotzdem eine Dankbarkeit: Es sind Erinnerungen, die mir niemand nehmen kann. 

Ich habe einen Körper, der sich trotzdem erholt hat im letzten Jahr. Dem es wesentlich besser geht als vor einem Jahr.

Ich habe Menschen um mich, die stille Orte mit mir besuchen, raus in die Natur mit mir gehen und ja, Verständnis haben für mich. 
Manchmal sogar mehr, als ich für mich selbst aufbringen kann. Fürsorglicher als ich es manchmal für mich bin. 

Freude, Dankbarkeit und  Sehnsucht, der Rand der Verzweiflung, Trauer sind sich grad immer wieder sehr nah hier bei mir.

 ❤️‍🩹
Immer wieder diese Katze Auf meinen Bildern In mei Immer wieder diese Katze
Auf meinen Bildern
In meinem Leben

Die Katze
als Meisterin des keinen Sinn machen müssen
als Priesterin der Hingabe
als Hüterin des Genusses 
als Retterin des Nickerchens
als Heldin der sieben Leben
als Mystikerin des zwecklosen Spiels n
als Botin der Selbstliebe
als Jägerin in eigener Sache

Ja, immer wieder diese Katze.
But now: You know.
🐈‍⬛ 

"A Cats Wisdom"
ArtPrint 20*20 - gedruckt auf säurefreiem Papier
20 EUR, gerahmt in Weiss 35 EUR

Original 80 EUR

PN me.
Dazwischen: Bittersüß Zwischen Sehnsucht zu bleib Dazwischen: Bittersüß

Zwischen Sehnsucht zu bleiben und aufzubrechen
Zwischen Heimweh und Fernweh
Zwischen Abschied und Ankommen
Zwischen der Gewissheit, das jeder Moment einzigartig ist und dem Vertrauen, dass (trotzdem oder deswegen) alles gut ist

"in between"
20x20 auf säurefreiem 170m/g Papier gedruckt als Art Print: 20 EUR, gerahmt in weiss 35 EUR (exkl. Porto) 
- PN für deinen Druck -
"Where do we go from here?" An manchen Tage lädt d "Where do we go from here?"
An manchen Tage lädt diese Frage alle Möglichkeiten ein, erinnert daran, dass soviel mehr möglich ist, als ich mir zutraue oder mir auch nur in den kühnsten Träumen auszumalen wage.

An anderen Tagen hat sie einen eher ängstlichen Unterton und  hält zugleich mit zitternder Stimme doch noch an jeglichem Quentchen Hoffnung fest.
Und bewahrt mich davor komplett im Nebelgrau oder Tiefschwarz zu verschwinden.

Weil allein die Frage an sich, weitet den Blick und macht auf. Wie ich finde. 

Weil eben eine Entscheidung letzten Endes gefragt ist und sie mich damit in die Aktion und in die Handlung bringt. Mich an meine Handlungsfähigkeit auch ein Stück weit erinnert.
Und auch das ich einfach eine Frage stellen kann. Einfach so. Oder weil ich vielleicht grad keine Antwort habe. Sondern nur eine vage Ahnung.

"Where do we go from here?" 
Original 20*20, Fineliner auf Papier: 140€
gerahmt in weiss 155 € 
ArtPrint 20*20, auf säurefreiem 170m/g Papier: 20€

Meine ArtPrints findest du auch jeden Mittwoch von 11 bis 18 Uhr die flying gallery von Gabriele A. Pühringer @art.mosphaere ✨
Dieses Gefühl zwischen Freude und Melancholie, Seh Dieses Gefühl zwischen
Freude und Melancholie,
Sehnsucht und Abschied,
Ernten und Loslassen,
Ewigkeit und Vergänglichkeit, 
Sommer und Herbst.

Ein bisschen die "Summertime Sadness" vom Song von Lana Del Rey
und dann doch wieder ganz anders. 

"Sommer Sehnsucht" 
Aquarellstifte auf säurefreiem Papier, A1, 59,4 x 84,1 mit Fineliner

PN für:
Original, 550 EUR
Wohl die "to go" Facette von Mut ist für mich ziem Wohl die "to go" Facette von Mut ist für mich ziemlich laut: "Hau drauf" - "go for it", hat auch was mit "reiss dich zusammen" zu tun. Und hat eine gewissen Härte, vor allem mir selbst gegenüber. Und ja, manchmal braucht es aich die Energie von "1,2,3 springen ...!"
Dennoch glaube ich, dass das auch mit Sanftmut geht. 

Sanftmut bedeutet für mich, Mut in einer sanften Stärke finden. Ich gehe weiter trotz (innerer/äusserer) Widerständen, bleibe aber zugleich auf gewisse Weise sanft zu mir. Milde. Verständnisvoll. Aber auch bestimmt und klar.

Auch ein bisschen etwas von den Spruch
"Manchmal bedeutet Mut einfach, es morgen wieder zu probieren." 

Mögen Sanftmut und Stärke mit dir sein 🦌 🩷

Schreib mit für 
Original A4, Polychronos & Fineliner 400 EUR
Artprint A4 auf säufreien Papier 30 EUR
Artprint A5 auf säufreiem Papier 20 EUR
Die Sehnsucht - nach Sommer, Geborgenheit, Wärme, Die Sehnsucht - nach Sommer, Geborgenheit, Wärme, Loslassen, Müsiggang, Freiheit ... 

Die Zeichnung ist im März dieses Jahres entstanden. Gerade jetzt im Spätsommer, der doch sehr deutlich anklopft, bekommt sie für mich wieder eine besondere Bedeutung. 
Nämlich als Einladung diese Fülle und die Geschenke dieses Sommers mitzunehmen in die zweite Jahreshälfte und auch immer wieder Inne zu halten, mich tragen und halten zu lassen.
❤️

Wenn du diese Einladung/Erinnerung bei dir daheim als Art Print haben möchtest:
"(Longing for) Being held"
20x20 auf säurefreiem 170m/g Papier gedruckt als Art Print: 20 EUR
 - PN für deinen Druck.
We all have here just a limited time. We can run. We all have here just a limited time. 
We can run. We can hide. And yes, we all do. 

But at the end it's about 80 or 90 summers if you are lucky. That is no news, i know. 
This has made me think since my mum died 10 years ago. She had just 56 summers here.
For me at the moment - among noise sensivity which shrinks still my world - another component creeps in again and again, fatigué and a limited capacity what I can do within a day. 

I can not even imagine at the moment to book a holiday. At the same time I feel like I need a f* holiday from all that s*. You see I can get rather emotional with that.

I am tired to get a few things done and afterwards collapsing in my hammock.
I am tired of trying to explain it to myself (and others).
But the most pressure is coming from myself of course. 
"I am behind. I am not worth a thing." - All that noise in my head. At the same time my body is just saying if you don't go slow, pause and relax, I will do that for you. 

Since we have only limited time here I want to live and not only survive. 
But I am learning over and over again that resisting what is, is just giving away my capacity, my power and my strength. 
Following what is possible right now - is my only choice. Letting go of fixed expectations what needs to be done in which timeline.
 
I can hate it. I can embrace it. I can love it.
I choose sometimes wisely, sometimes not.

After all I am a human being. Not here to be perfect. Not here to fullfill expectations I throw on myself. Surrender is my close companion on this crazy snail 🐌 ride. 

And having gratitude on my other side makes each day more count, helps me to feel whole and opens my heart again. The morning light of summer, the smell of fresh jasmine tea, the purr of the cat in a shadowy place, the chilly air at the riverside, sand in between my toes at the river beach ..

How do you deal with limitations?
And our limited time here on earth? 
And what are you grateful for? 
Reach out in the comments would love to read you. 

Much love into your summer days! ✨💖✨
Throwback Euphorica 2026 - where reality turns out Throwback
Euphorica 2026 - where reality turns out to be better than all my imaginations

Even though I am mainly present there through my paintings I feel so blessed to be part of this International 5 Rhythms Festival again.

At the beginning of this year this seemed so surrealistic for me to even think or talk about this - with this ongoing hypersensitivity to noise, tinnitus and not feeling very stable at all.

Long story short: Finally I am part of the art team, help to install and to deinstall the art works, spend hours talking to and hugging beautiful souls, drinking amazing cacao and dance a bit.

Being present just for a few selected time slots is the best solution for me and my health - and brigded so beautifully the gap of the longing being part of it and not being able to part of it.

Deeply gratful for this possibility and looking forward to dance more at Euphorica 2027.

✨❤️✨ @euphorica_5rhythmsfestival

Thank you @irene_seewald
and @sylviakeepondancing

for your passionate hearts
for the caring structure
for following your dreams
Savasana can wait Even I spent a lot of time with Savasana can wait

Even I spent a lot of time with her just being in non-verbal conversation, the mystery has remained. Somehow something missing. 

Today at the end of my yoga practice lying on the floor for the end relaxation (Savasana) - all of a sudden I see the imagination of a big silver star at her left side ..

Of course I need to bring that into reality in that moment. Sometimes Savasana can wait.

#artistlife #love
The last weeks are really challenging me to keep u The last weeks are really challenging me to keep up this habit of drawing everyday. 
Some of them are created in the middle of the night, a few on the road, others during some online summit. There were tears to shed, stillness to be felt, curiosity visited me, too - as well as joy. 

Featuring
1 - Like coming home
2 - Looking straight into the eye of resistance
3 - Sense of meaning is coming up again
4 - Showing up
5 - Heart. Still beating
6 - Wondering ...
7 - Reaching out
8 - Still reaching out
9 - Sitting, praying, trusting
10 - Rising. Becoming

What's your favourite this time?

#adrawingaday
Throwback - #adrawingaday 10 days in my life Cur Throwback - #adrawingaday
10 days in my life 

Curious again - 
Which one does speak to you most?

1 Explore
2 New ways, unknown territory
3 Beyond knowing
4 Holding my hand
5 in the search of being held
6 I missed you. Too
7 Getting lost
8 Study I of my new buddy
9 I don't know. I know that I don't know. But I feel. A lot.
10 Study II of my new buddy
Dear body, every day I (wanna) understand more wh Dear body,

every day I (wanna) understand more what it means to be with you on this wild journey called life. Though some days I seem to understand nothing at all. 

Maybe understanding is totally the wrong term. It is about connecting, breathing, feeling and sensing.
Becoming more and more  a sensing being again. Not just a doing being.

Sometimes I like this "understanding", sometimes I resist and don't want to have it. Because rationality and practicality, you know.
I need to find this resistance where it lives in my head and my body, move it and carefully melt it. 

Thank you for your guidance, patience and this feeling of being at home when being with you.
More and more.

Dear smooth, warm animal body of mine, let me follow my feet to loosen the grip of my mind - when it spins and spirals -  trust my guts and let my heart whisper. 

❤️ With love!

Thank you @jupjansonius for this reminder today - your  online waves are such precious spaces✨

#body #dance #gratitude
"Zeichne was du siehst und nicht, was du denkst, w "Zeichne was du siehst
und nicht, was du denkst, was du siehst. "
-  über diesen Satz bin ich in letzter Zeit immer wieder gestolpert.

Einerseits muss ma aufpassen "wia a Haftlmacher" (würd meine Oma sagen), dass das Hirn net ausbuxt, sich in Gedanke ergiesst, ergänzt und weiterspinnt. Sowas wie "weiss ich, kenn ich - ja da muss ich nicht genauer hinschauen".
Was ja auch grundlegend eine gute und hilfreiche Fähigkeit ist. Spart Zeit und Energie. Beim Klo gehen oder beim schlaftrunkenen Kaffee machen zum Beispiel. 
Aber nicht nicht immer beim Malen - oder auch in (Selbst) Gesprächen .. 

Hach. Ja. Trotzdem: Ich kann weder die Realität perfekt auf Papier abbilden (- aber mein Modell nimmts mir Humor wie du siehst -) noch kann ich mein Hirn immer davon abhalten davonzuchappieren. 

Was mir hilft? Humor, Offenheit, Ehrlichkeit und der Wille, das was vor einem ist, wirklich zu sehen.. und nicht automatisch zu ergänzen.
Manchmal mich zu erinnern, dass ich ein neues Blatt Papier verwenden kann. Und nicht immer am alten "rumkauen" muss.
Und immer eine gute Portion, eigentlich weiß ich es nicht so genau .. und es auch so stehen lassen können. Aufs Gefühl verlassen. Das was schon da ist. Vor meinen Augen. 

Und ja, kommt mir im richtigen Leben auch immer wieder unter. Ich sags nur.
Dir auch?
#adrawingaday #artwork #realtalk
Week 2: Everyday a drawing This week the morning Week 2: Everyday a drawing

This week the morning drawing routine saved most of my days. Because I often wake up confused and still somehow in this lands in between dreams and reality. Having really difficulty to land in my body again and not being totally caught up in emotional zig-zag.
Drawing allowed me to calm down and focus on what is right in front of me.
Let me know which one is speaking most to you, would love to know✨
1 F* uch you very much
2 Mystery of interbeing
3 Longing
4 Connections
5 (Longing for) being held
6 Travelling without moving
7 Zen cat
8 Where do we go from here? 

#adrawingaday #artwork
Moods and feellings lately = Drawings lately "Eve Moods and feellings lately = Drawings lately

"Everyday a drawing" inspires me to "just do it" and due to the small format it seems easier to get going. First it was an wild adventure for me just to use this black ink pencil, no colours.
I love to dive into the abundance and the variety of colours. 
But discovering what is possible with this simplicity of black lines makes me curious ... and I am still in awe how satisfying it is.

Even I have to admit that when I look at them right now, I am really tempted to add a dash of gold or red now and then. Let's see.

And I guess there is a mirror to the everyday life. As always😉

#adrawingaday #moods #keepongoing
Dem vertrauen, was ist Weil da ist soviel Nur oft Dem vertrauen, was ist
Weil da ist soviel

Nur oft seh und spür ich es nicht, diese Fülle 
Bin getrieben von Vorstellungen, gejagt von Annahmen und richtig großen Kopfkino hält mich gefangen im immer selben Film

Also ja, dem vertrauen, was da ist.
Dazu mich spüren, die Erde spüren

Dazu mir den Raum, die Erlaubnis und die Geduld 
zum Zulassen, Wahrnehmen, Spüren schenken

Dazu Masken fallen zu lassen
Masken, die lange beschützt haben, Sicherheit gegeben haben
aber nicht dienlich sind
wenn ich echte Begegnungen will

Dazu die Geduld und die Erlaubnis
Mauern einzureißen oder vielleicht auch abzutragen, die ich um mein Herz gebaut habe
aus Angst, nicht komplett auseinanderzufallen
Die mir geholfen haben, dass ich weiterhin alles zusammenhalten kann

Es braucht das Vertrauen
in das was bereits da ist
Weil da ist soviel an Liebe, Verbindung und Nähe
Ambivalenz Langsamkeit Was kann entstehen? Ähm.. Ambivalenz Langsamkeit

Was kann entstehen?
Ähm.. Hey, passiert da überhaupt was?

Läuft mir mein Leben davon?
Oder habe ich mich immer selbst überholt und muss jetzt mal auf mich warten?

Was verpasse ich?
Verpasse Ich überhaupt etwas?

Welcher MöglichkeitsRaum öffnet sich?
Ach Möglichkeiten, ja sind da Möglichkeiten, obwohl alles so langsam geht? Laufen die nicht auch davon?

Aber so tief have ich schon lang nicht mehr ausgeatmet.
Und wann habe ich eigentlich das letzte Mal so bewußt die Erde gespürt?
Schau dort drüben, ist da gar ein Schmetterling?
🦋
Sitzen und schauen Übe ich noch immer Weil eigent Sitzen und schauen
Übe ich noch immer

Weil eigentlich gibt es ja immer was zu tun. Pfft. Also kann man machen. Sitzen und schauen
Übe ich noch immer

Ja, auch in herrlicher Umgebung
Sei es zeichnen, journalen, lesen
Schließlich ist ja soviel Inspiration da
(sagt eine innere Stimme beschwörend) 

Also heute:
"Nur" Sitzen und Schauen
Königsklasse für mich

Hier am Wasser wird mir das Köpfchen auf gute Art weich gespült
Und die Ohren dürfen mitrauschen mit den Wellen
Eine Wohltat

Mein Körper atmet auf
Mit meinem Brustkorb wird auch der Blick weiter

Sitzen und Schauen
Das ist mehr als genug für heute
Und: Ich bin mir darin selbst genug
(übe ich auch noch)

Danke Leben❤️

#Lebensfreude #selbstwirksamkeit #wasserliebe #tinnitus
"Naja, wenn dich das Geräusch nervt, können wir re "Naja, wenn dich das Geräusch nervt, können wir reingehen ..." höre ich heute. Wir sind im Garten, 50m weiter steht der Gärtner auf der Leiter und verpasst den Obstbäumen einen Frühlingsschnitt. 

Nein. Wenn mich das Geräusch "nur" nerven würde, wäre das toll. Dann könnte ich es für dieses kurzes Gespräch wie heute ausblenden und "gut ist es". 

Das Geräusch - in dem Fall schon Königsliga - nämlich Motorsäge - tut in meinen Ohren weh, rüttelt an meinem Nervenkostüm und alles in mir plötzlich auf Flucht programmiert.

Das heißt Geräuschsensibilität, Hyperakusis, für mich mitunter. Und ich weiß, dass das früher "genervt" hätte, aber aushaltbar. Jetzt geht das grad einfach nicht. Das ist meine Realität heute vormittag im Garten. 

Diese Situation zeigt mir wieder, ich darf mich in meinen Bedürfnissen ernster nehmen und vor allem das auch sagen, was die Situation für mich heißt. Damit mein Gegenüber eine Chance hat zu verstehen, in welchem Film ich gerade bin.
Nämlich einer wo "zusammenreißen und aushalten" manchmal einfach nicht möglich ist. Oft genug muss ich es tun, weil ich keine Wahl habe.
Aber diese Momente möglichst kurz zu halten, diese Wahl hab ich. Und da ists egal, wie die Situation von meinem Gegenüber beurteilt wird. Und das ist der tricky part. Weil ich will ja nicht kapriziert, schwierig, anstrengend, dauernd hyper-sensibel (you name it) .. "die Extrawurst" auf gut österreichisch sein.

Was aber nix hilft. People pleasing funktioniert nicht. Und gerade deshalb ist das die Herausforderung immer wieder: Meine Bedürfnisse klar zu kommunizieren und ihnen zu folgen.

#hyperakusis #geräuschempfindlichkeit
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Mag. (FH) Pia Schmidtauer

pia@letswalkinbeauty.com
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